Verkehrserziehung

 

Für zahlreiche Issigauer Mädchen und Jungen neigt sich die Zeit im Kindergarten langsam ihrem Ende entgegen. Als untrügliches Zeichen dafür, steht immer wieder der Besuch des Verkehrserziehers Helmut Hüller von der Polizeiinspektion Naila, der momentan durch alle Kindertagesstätten und Kindergärten in Altlandkreis Naila und Berg tourt. Der Experte gibt den Kleinen praktischen Unterricht im Schonraum - kombiniert mit der Vermittlung der wichtigsten Regeln im Straßenverkehr. So wird schnell klar, dass Balancieren auf der Bordsteinkante gefährlich ist und dass man beim Überqueren der Straße „Links - rechts - links" schauen muss und weder bummeln noch rennen darf, sondern den kurzen Weg nehmen muss.

Die Mädchen und Buben der Montessori-orientierten Kindertagesstätte „Christophorus" in Issigau haben dazu noch einen Extra-Spruch, den Polizeihauptmeister Hüller gleich mit lernte: „Nichts zu sehen, nichts zu hören, so können wir gerade rüber gehen."

Auch das richtige Verhalten an Fußgängerampel, Zebrastreifen und Bushaltestelle wurde besprochen. Sehr zur Freude der Kleinen bildete eine Inspektion des Einsatzfahrzeuges den krönenden Abschluss. Dabei durften die Kinder die Ausrüstung wie Handschellen und Polizeikelle näher betrachten.

Ein Verkehrs-Malheft gab es als kleines Geschenk, ein Baustein, der auf spielerische Art und Weise Ratschläge und Tipps zum richtigen Verhalten im Straßenverkehr vermittelt. Die Vorschulkinder sehen den erfahrenden Polizisten dann in den ersten Tagen als Abc-Schützen an der jeweiligen Grundschule wieder - zum praxisbezogenen Schulwegtraining. „Denn an jedem Schulstandort ist die Situation für die Erstklässler anders", weiß der erfahrene Polizist. (30.03.2011)