Beim Friseur

 

Die Zeiten, in denen die Eltern den Kochtopf zweckentfremdeten, indem sie ihn auf dem Kopf der lieben Kleinen platzierten und dann optimistisch drumherum schnitten, sind zum Glück passé. Und auch der Friseurbesuch gilt nicht mehr als lästige Pflicht. Auch Kinder haben ein Recht auf eine schöne Frisur - und wissen oftmals schon ganz genau, was ihnen gefällt.

So war dieser Tage beim Friseursalon in Issigau einiges los: Die Mädchen und Jungen der Kindertagesstätte „Christophorus" waren zu Gast und nahmen alles genau unter die Lupe. Und nicht nur das; sie durften sogar richtig mit einer Friseurschere die Haare schneiden. Das war ein Erlebnis.

Erzieherin Gabi Bisky stellte sich als „Opfer" zur Verfügung. Sie hatte sich extra die Haare länger wachsen lassen als üblich, um nun als Versuchsobjekt stille zu halten. Friseurmeisterin Tanja Käkenmeister erklärte: „Erst langsam durchkämmen und immer vor dem Kamm die Haare abschneiden." Auch den Griff zur Friseurschere lernten die Kinder rasch: Diese muss anders als eine Bastelschere gehalten werden.

Friseurmeisterin Regine Strößner gelte und färbte den Mutigen bunte Strähnchen (natürlich wieder auswaschbar). An einem „Probierkopf" wurde gekämmt, geflochten und eingedreht. Lorenz stellte sich als

Versuchsobjekt für das Ausprobieren der Haarschneidemaschine zur Verfügung: So durfte jeder das surrende Gerät betätigen und den „Winterpelz" kürzen. (11.05.2011)