Kirchenerkundung

 

Ein spannendes Erlebnis hatten die Mädchen und Jungen der Kindertagesstätte „Christophorus“, die gemeinsam mit Pfarrer Klaus Wiesinger das Gotteshaus, die Simon-Judas-Kirche genauestens unter die Lupe nahmen, sogar bis unters Dach kletterten. Hier erklärte der Geistliche die Handhabung des Leuchters, den die Kleinen zuvor im Kirchenschiff bestaunt hatten. Nun weiß jeder von den Kindern, wieso der Leuchter nach dem Ziehen und Anbrennen der Kerzen dann auch wieder oben hält. Auch das Schlagen der Kirchenglocken aus allernächster Nähe erlebten die Kinder und bestaunten die große Fahne, die zu festlichen Anlässen aus dem Kirchenfenster gehisst wird. Die Kirchenräume entpuppten sich als ein idealer Ort zum Staunen, Entdecken und Forschen. Der Altar mit seinen echt brennenden Kerzen, die große Bibel darauf, die Kanzel, auf der jeder einmal steigen durfte und auf dem Arm von Pfarrer Wiesinger einen Rundumblick bekam, die Orgel mit den silbernen Pfeifen, die Emporen, die Deckenbilder und der Taufstein wurden unter die Lupe genommen und kindgerecht erklärt.

Organist Heinrich Ney spielte das Königsinstrument auch den Kindern das bekannte Kirchenlied „Weil ich Jesus Schäflein bin“ und auch die Kleinen selbst durften einmal „in die Tasten schlagen oder eben treten“. Und welch eine Überraschung im „Inneren“ der Orgel kamen nach dem Bestaunen der Pfeifen sogar „Kirchenmäuse“ zum Vorschein, natürlich aus Schokolade. Inspiziert wurde auch die „Baronsloge“, die durch einen separaten Eingang erklommen wurde. Das mit Gesten untermalte „Vater unser“ bildete den Abschluss der Kirchenerkundung. Pfarrer Wiesinger erhielt zur Erinnerung von den Kindern ein selbstgestaltetes Bild mit den Fingerabdrücken der Kleinen, die dann als kleine Figuren das Bild zierten. (29.02.2012)