Gartenarbeit – Kartoffel legen

 

Welche Leckereien lassen sich nicht alle aus Kartoffeln zaubern. Reibekuchen, Pommes, Klöße, Gratin und was sonst noch alles. Es wäre einfach unverzeihlich, keine Kartoffeln im Garten anzubauen. Wie richtig und so bauen die Mädchen und Jungen der Kindertagesstätte „Christophorus“ heuer in ihrem Schrebergarten auch wieder Kartoffeln an. Im Vorfeld hatte Werner Kropf mit der motorisierten Gartenfräse die wichtige wie schwere Vorarbeit geleistet, dass Kartoffelbeet sozusagen vorbereitet. Mit der Harke werkelten dann die Kleinen mit Hilfe der Erzieherinnen schufen ein Pflanzloch für „ihre“ Kartoffel, legten Mist hinein und zur Abwehr von Wühlmäusen gleich eine Knoblauchzehe mit dazu. „Aus Erfahrung wird man klug“, meinte Erzieherin Gabi Bisky, die von dem Misserfolg im vergangenen Jahr berichtet, „nicht eine einzige Kartoffel haben wir geerntet, das ganze Feld war unterhöhlt.“

Die Kinder erleben durch das selbstständige Eingraben, Pflegen, Gießen und spätere Ernten den Jahreslauf einer Kartoffel. „Und außerdem begreifen die eine Sache am ehesten, wenn sie etwas selbst tun dürfen“, erklärt Erzieherin Gabi Bisky, „und wie viel Arbeit dahinter stecke, würden sie auch gleich mit erfahren.“ So bleibt nur zu hoffen, dass heuer auch eine Ernte stattfinden kann, vielleicht in Verbindung mit einem Kartoffelfeuer, um einen gebührenden Abschluss unter das Schrebergartenjahr zu setzen. Damit übrigens jeder „seine“ Ernte bekommt, stecken Plastiklöffel an jedem Pflanzloch mit dem Namen des Kindes drauf. (11.05.2012)