Elternbeiratswahl 12/13

Elternbeiratswahl Kita Christophorus

Das Wahlkarussell hat sich für die den Elternbeirat der Kindertagesstätte „Christophorus“ für das neue Kindergartenjahr 2012/13 wieder gedreht und erstaunlich viele Mamas und Papas stellten sich für das Ehrenamt als Wahlvorschlag zur Verfügung, sage und schreibe 13 Kandidaten. Es gibt neue Gesichter, aber auch „Altgediente“. So wird das dritte Jahr in Folge Sandra Hüttner als Vorsitzende agieren, Heike Köhler ist nicht neu im Gremium, aber in der Position als Stellvertreterin und Silke Horndasch übernimmt ebenfalls im dritten Jahr das Amt der Schriftführerin. Die drei Stellvertreterinnen sind allesamt neu im Team: Nadja Burkel, Sabine Leupold und Sandra Meister. Im Vorfeld der Wahl stellte der Schulleiter der Freien Montessori-Schule aus Berg ihre Arbeit vor und wurde dabei von Resi Herold tatkräftig unterstützt. Die 18-jährige besucht seit der dritten Jahrgangstufe die Monte-Schule und absolviert jetzt die M9 plus. Die Schülerin hatte im vergangenen Schuljahr ihre große Montessori-Arbeit zum Thema „Mein Herz schlägt für Montessori“ absolviert und meisterte nun in der Kita ein weiteres Mal souverän ihre Präsentation rund um das pädagogische Konzept nach Maria Montessori, natürlich auf die Schule bezogen und aus der Sicht einer Schülerin.

Mit mathematischen Anschauungsmaterial und Ramona Lanitz als „Schülerin“ verdeutlichte die junge Dame eindrucksvoll das Lernen und Lehren nach Maria Montessori. Im Anschluss beantworteten Schulleiter und Schülerin zahlreiche Fragen seitens der Eltern. Stellvertretende Leiterin Gabi Bisky dankte den Gästen mit einer Blumenzwiebel, die übrigens später alle Eltern erhielten, und erläuterte das Menschenbild nach Maria Montessori „In dieser Zwiebel steckt schon, ob es eine Tulpe oder eine Osterglocke ist- wird sie gelb- orange, klein-groß und so weiter. Und genauso sieht es Maria Montessori beim Kind. Sie nennt es den „inneren Bauplan“, nach dem sich seine Entwicklung vollzieht. Jedes Kind bringt seine Anlagen ohne unser Einwirken mit, wir können diese Anlagen nun „pflegen“ (wie die Blume Wasser, Sonne, und Pflege braucht), indem wir kindgerecht und geduldig mit den Kindern umgehen - oder sie verkümmern. Maria Montessori sagt auch, alle Kinder sind von Natur aus neugierig und lernwillig. Wir brauchen nur die Geduld dazu, wann und wie jedes einzelne Kind lernen will. Außerdem spricht sie von „sensiblen Phasen“. Dies sind Zeiten der besonderen Aufnahme- und Lernbereitschaft.

Die Kinder lernen dann ganz spielerisch, da sie gerade sehr empfänglich dafür sind. Zu einem späteren Zeitpunkt, wenn diese Phase vorüber ist, tun sie sich wesentlich schwerer damit. Durch die Beobachtung erkennen wir, wo sich jedes einzelne Kind gerade befindet, so können wir ihm dann gezielte Angebote unterbreiten.“ Pfarrer Herbert Klug erläuterte dann die Wahlmodalitäten und erinnerte auch an die bevorstehende Kirchenvorstandswahl unter dem Motto „Ich glaub. Ich wähl.“ Vorsitzende Sandra Hüttner dankte im Namen der Gewählten für das Vertrauen und sicherte auch in diesem Jahr wieder einige Aktionen seitens des Elternbeirates zu. „Aber das vergangene Kita-Jahr mit dem Besuch des Nürnberger Zoos und der Erweiterung des Schrebergartens wird wohl nicht zu toppen sein, aber es findet sich bestimmt das ein oder andere Highlight.“

 

Der neu gewählte Elternbeirat, der auch in diesem Jahr einiges bewegen möchte. Unser Bild zeigt (vorn von links) Sandra Meister, Sandra Hüttner, Heike Köhler, dahinter (von links) Sabine Leupold, Silke Horndasch und Nadja Burkel. (04.10.2012)