Mit Damwild auf Tuchfühlung

 

Das war ein spannendes Erlebnis für die Mädchen und Jungen der Kindertagesstätte „Christophorus“ in Issigau. Sie besuchten das Damwildgehege im nahegelegenen Issigauer Ortsteil Wolfstein. Hier erwarteten die kleinen Besucher der Besitzer Herbert Opitz aus Hadermannsgrün, der im „Schlepptau“ seine Sika und das Damwild hatte. Bereits im Herbst hatten sich die Kinder mit dem fleißigen Kastanien sammeln auf den Besuch bestens vorbereitet. Einige trugen zusätzlich getrocknetes Brot und Äpfel bei sind.

Der fünfjährige Sika-Hirsch aus eigener Zucht mit Namen „Hanserl“ war besonders zutraulich, ließ sich graulen, fraß genüsslich aus der Hand der Kinder und so mancher durfte auch auf den Rücken des Tieres, das ruhig und geduldig abhielt. Auch die anderen 45 sonst eher scheuen Tiere kamen ganz nah heran und labten sich an den vielen Kastanien. Seit 28 Jahren hält Herbert Opitz Damwild, das sowohl lebend verkauft wie auch geschlachtet und vermarktet wird. Sicherlich eine aufregende Begegnung, die nicht so schnell vergessen wird. Das mitunter turbulente Herumtollen der Tiere wurde von den Kindern wie auch Eltern interessiert beobachtet und bot eine gute Unterhaltung.

Vor allem die wissbegierigen Eltern hatten die Möglichkeit, ihre Fragen von einem erfahrenen Waidmann beantworten zu lassen: Wer kennt den Unterschied zwischen Hirsch und Reh? Und zu welcher Gattung gehört das Damwild? Wie alt wird eigentlich ein Reh? (13.02.2013)