Kürbiswettbewerb

 

Kürbiswettbewerb der Kita´s in Stadt und Landkreis Hof hat begonnen

„Wir sind dabei“ hieß es auf den Plakaten, die es zur Gratislieferung von Kürbispflanzen, Anzuchterde und Komposterde für die 23 Kitas in Stadt und Landkreis Hof vom Abfallzweckverband Hof gab. Auch die Issigauer Kita „Christophorus“ ist mit von der Partie. Hier hat der Elternbeirat die zwei Gruppen angemeldet. Mit im Bild Silke Popp-Köhler vom Abfallzweckverband Hof.

Mädchen und Jungen aus 23 Kindertagesstätten von Stadt und Landkreis Hof werden in der kommenden Zeit zu kleinen Kürbiszüchtern - mit dem Ziel im Herbst den schwersten Kürbis zu ernten und damit einen Gewinn „einzustreichen“. Der Abfallzweckverband (AZV) Hof hat zur Teilnahme am Kürbiswettbewerb aufgerufen, um den „Zauber“ der Kompostierung auch ein bisschen in die Kindertagesstätten hineinzutragen. „Die Kinder sollen erfahren, welch hervorragende Wachstumsgrundlage die Küchen- und Gartenabfälle bieten“, erklärt Silke Popp-Köhler vom AZV Hof, die in jüngster Vergangenheit an alle teilnehmenden Kita´s Kürbissamen, Anzuchterde und natürlich die Komposterde lieferte. Nun kann es also losgehen.

Auch wenn es in der Natur noch nicht nach Wachsen und Gedeihen ausschaut, die Kürbissamen können derweil in den warmen Räumen der Kita in Pflanztöpfen vorgezogen werden. Und wenn dann endlich der Frühling mit Sonne und Wärme einzieht, können die kleinen Pflänzchen dann hinaus an ihren eigentlichen Standort, idealerweise einem Komposthaufen. Dann heißt es ordentlich pflegen und hegen, denn die drei schwersten Kürbisse erhalten im Herbst dann wertvolle Geldpreise. Außerdem vergibt der Abfallzweckverband noch einen Sonderpreis im Wert von 200 Euro an eine Einrichtung, die besonders nachhaltige Aktionen zum Thema Kompost durchführt.

Obenauf bietet der Abfallzweckverband für die Erzieherinnen ein Seminar zum Thema „Abenteuer Kompost“, das neben sachlichen Informationen auch Ideen und Anregungen für die praktische Arbeit rund um den Kompost in der Kindertagesstätte bietet. So werden die besten Voraussetzungen für den Wettbewerb gegeben. Es bleibt zu hoffen, dass aus den Kürbiskernen starke Kürbispflanzen gedeihen und bei hoffentlich guter Witterung dann wahre Riesen-Kürbisse. Und vielleicht steckt ja in einem oder anderen auch ein Junggärtner, die dann gärtnerisch aktiv werden. Das würde sicherlich die örtlichen Obst- und Gartenbauvereine freuen. Wie dem auch sei, Im  Herbst können sicherlich viele Kürbisprachtexemplare bewundert werden und der Kreativität der Verarbeitung sind dann keine Grenzen gesetzt. (22.03.2013)