Kita besucht Bauernhof

 

Viele Kinder kennen die Bedeutung der Landwirtschaft und Viehzucht nicht. Sie wissen auch kaum, woher die Lebensmittel kommen, die sie täglich essen. Um ein Bewusstsein für die Natur und die Lebensmittel zu schaffen, besuchten die Kinder der Issigauer Kita „Christophorus“ den Bauernhof der Familie Ring im Geroldsgrüner Ortsteil Steinbach. Bereits zum dritten Mal sind die Kleinen hier zu Gast, um hinter die Kulissen des Bauernhofes mit Schafen, Ziegen, Schweinen und Pferden zu schauen.

Aber auch Maschinerie ist notwendig, um die Felder bestellen zu können. Für die Jungen waren natürlich die großen Maschinen mit Traktor, Mähdrescher, Ladewagen und Ballenpresse der Anziehungspunkt schlechthin. Aber auch die Mädchen schauen interessiert zum großen riesigen Lamborghini Traktor und nahmen stolz wie die Buben in der geräumigen Fahrerkabine Platz. Die Augen strahlen und vorsichtig umfassten sie das Lenkrad. Viel konnten die Kinder entdecken und jede der Fragen erhielt eine Antwort.

Die Pferde streicheln war eine besondere Erfahrung und das „Lachen“ der Vierbeiner Sternchen und Mäxchen sorgte für große Überraschung und Staunen bei den Kindern. Große Augen auch auf der Schafsweide. Die Alttiere hatten schon keinen „Pelz“ mehr, so dass die Jungtiere auch von den Kindern klar zu erkennen waren. Neugierig kam der Schafbock näher. „Aber keine Angst, er schaut nur“, beruhigt Jutta Ring die Kinder, die über den vielen überall verteilten Schafsdreck staunten. „Schafe haben keine Toilette“, erfuhren die Kinder.

Der Ausflug auf dem Bauernhof bot einmal mehr das Sammeln von „lebendigen Erfahrungen“ und das Erkennen von Zusammenhängen. Viele Fragen „Was fressen Schweine? Wieso werden Schafe geschoren und was passiert mit der Wolle? Wann kommt der Mähdrescher zum Einsatz und was ist eine Ballenpresse?“ bekamen eine lebendige, praktische Beantwortung. Nach einem gemeinsames Kaffee trinken mit leckeren selbstgebackenen Kuchen stieg als Überraschung die Heuhaufensuche. Viele kleine Naschbeutel waren versteckt und mit Feuereifer wühlten sich die Kinder durch den großen Haufen. (29.05.2013)