Brandschutzerziehung

 

Die Brandschutzerziehung ist mittlerweile fester Bestandteil in jeder Kindertagesstätte. Beim letzten Aktionsnachmittag der Issigauer Kita „Christophorus“ stand das Thema „Feuerwehr 112“ bei den Kindern auf dem Programm. Kreisbrandmeister Thomas Dick, die Feuerwehrler Sascha John und Horst Herpich sowie Eva und Martin Häßler von der Jugendgruppe gaben den Mädchen und Jungen einen Einblick in die Arbeit der Feuerwehr, deren Ausrüstung und vor allem dem richtigen Verhalten im Brandfall.

Vor den Augen der Kinder „verwandelte“ sich Sascha John vom „Zivilisten“ in einem Atemschutzgeräteträger und nahm den Kindern durch das Erleben die Angst vor den Fluchthauben, den Masken mit denen sie im Notfall vor dem giftigen Qualm geschützt werden und vor einem Feuerwehrmann in einem Atemschutzanzug, der noch dazu „unheimliche Geräusche“ von sich gibt. Ganz Mutige trauten sich die Atemschutzmaske anzufassen, ganz nah an den Atemschutzgeräteträger heran. In den Kinderaugen spiegelte sich das Befremdliche, das Unheimliche wider. Aber nun haben die Kinder keine Angst mehr vor den Frauen und Männer, die unter schwerem Atemschutz im Brandfall zur Hilfe eilen und wissen auch, dass man sich im Ernstfall nicht unter Bett oder im Schrank versteckt, wenn Hilfe naht und ruft.

Auch das Melden eines Brandes übten die Kinder über eine spezielle Telefonanlage. Mit dem Eintippen der Notrufnummer 112 meldete sich am anderen Ende der Leitung die Integrierte Leitstelle. Anhand eines Bildes erzählten die Kinder was passiert ist und arbeiteten so die „5-W-Fragen“ (• Wo ist es passiert, • Was ist passiert, • Wie viele Verletzte, welche Art Verletzung oder Schaden, • Wer meldet und • Warten auf Rückfragen) mit Unterstützung von KBM Thomas Dick ab. Den Abschluss bildete die Inspektion des Löschfahrzeuges. Alle Gerätschaften nahmen die Kleinen unter die Lupe und bekamen deren Funktion kindgerecht erklärt. Mit strahlenden Augen bedankten sich die Kinder. (05.06.2013)