Minigolf als Ferienangebot

 

Die Ferientage sind gezählt, viele Schulkinder aus dem Urlaub schon wieder zurückgekehrt. In der Kita „Christophorus“ in Issigau läuft wieder „normaler Alltag“. Mädchen und Jungen von der Schulkinderbetreuung verbringen ihre letzten Ferientage gemeinsam, wenn die Eltern schon wieder arbeiten. Aber Langeweile kommt bei Weitem nicht auf, denn es gibt Ferienaktionen vom noch amtierenden Elternbeirat, der auch den Fahrdienst mit übernimmt. Die Gruppe besuchte mit den Betreuerinnen Ramona Greim und Regina Friedek die gepflegte 18-Loch-Minigolf-Anlage in Naila und hatte riesigen Spaß. Jürgen Hein, der die Anlage im Auftrag der Stadt betreut, hat extra am Vormittag geöffnet, gab Bälle, Schläger und Spielregeln sowie Spielprotokolle aus.

Auf der Terrasse des Kiosks frühstückte die Gruppe gemeinsam, um gestärkt mit Konzentration den Ball „einzulochen“. Auch den Spielplatz mit Schaukeln, Rutsche und der Seilbahn nahmen die Schulkinder in Beschlag, tobten und tollten und genossen die Gemeinsamkeit. Vier oder drei Jungen bildeten eine Gruppe beim Minigolf und auch die Betreuerinnen spielten mit. Beim Minigolf sind Konzentration und Fingerspitzengefühl nötig, denn es zählt zu den Präzisionssportarten wie Schießen oder Kegeln. Manchmal brauchte der Ball mit dem Schläger nur ein leichtes Antippen, damit er „eingelocht“ werden konnte, aber gar manches Mal eben viel Schwung um den Ball über Bodenwellen zu bugsieren. 18 Felder mit Namen wie rechter Winkel, Sprungschanze, Blitz, Bodenwelle oder stumpfer Kegel liefen die Kindern nach und nach ab und versuchen mit möglichst wenigen Schlägen den Ball im Loch zu versenken. Pro Feld hatte jeder Spieler sechs Schläge zur Verfügung, war dann der Ball nicht im Loch, kassierte er einen Strafpunkt und hatte gar sieben Punkte auf seinem Spielprotokoll stehen.

Verlieren ist gar nicht so leicht, auch das mussten die Jungs lernen und mancher schmollte, wenn das Spielglück so gar nicht griff.  Für das Spielprotokoll gibt es übrigens Vorlagen, das mit den Spielregeln auf einem Klemmbrett von Feld zu Feld mitgenommen wird und neben den Feldern wiederum sind Halterungen zum Ablegen der Klemmbretter. An einer Schnur baumelt sogar ein Bleistift, wahrlich Service. Nach jedem Feld tragen die Kinder ihre Schläge ein und die Mitspieler passen genau auf, dass kein Schmu getrieben wird. Am Schluss zählte Ramona Greim die Punkte zusammen und verlas die „Siegerliste“. Jeweils 63 Punkte hatten Niklas Köhler und Marvin Bär dicht gefolgt mit ebenfalls gleicher Punktzahl von 65 Lorenz Hüttner und Rainer Hohberger. (03.09.2013)