Getreideannahme der Raiba Berg

 

560 Kilogramm brachte die Besuchergruppe von Jungen und Betreuerteam der Schulkinderbetreuung der Kita „Christophorus“ auf die Waage. Das Unikum im Boden stellt den ersten Anlaufpunkt für Landwirte dar, die mit ihren Gespannen von Traktor oder Lkw in der neuen Getreideannahmestelle der Raiffeisenbank Berg-Bad Steben in der Lerchenbühlstraße 8 anliefern. Die Jungen gingen den Weg des Getreides mit Lagerist Thomas Steinhäußer ab und erhielten einen umfassenden Einblick in die Getreideannahme, die erst Ende Juli ihren Betrieb aufgenommen hat.

Kaum 15 Minuten dauert die Entladung mit Wiegen, Probeentnahmen und Messbefunde. Im Büro zeigte Praktikantin Franziska Fuchs den wissbegierigen Grundschülern die verschiedenen Getreidesorten mit Weizen, Gerste, Triticale und Raps. Diese konnten sie sehen, anfassen und wer wollte auch schmecken. 100 Gramm Getreide sind für eine Getreideprobe notwendig, die durch den Sortimat mit vier verschiedenen Sieben läuft. Das Vorführungsgetreide hatte 94 Prozent Anteil Vollgerste, teilte Lagerist Thomas Steinhäußer den Kindern mit und diese konnten sich auf der Anzeige von den Daten überzeugen, ein Gramm betrug der Abfall im Getreide. Durch das Malen von Körnern zu Mehl stellte Steinhäußer auch den Feuchteanteil, der sich auf 13,8 Prozent belief. „Das ist in Ordnung“, bilanzierte Steinhäußer, „eine Trocknung des Getreides ist nicht mehr notwendig.“

Nach den Erläuterungen der Anlage am Computer konnten die Kinder selbst einen Blick hinter die Kulissen werden beginnend von den zwei Gossen über Reinigung und Trocknung bis hin zur Lagerung. 10000 Tonnen Getreide können in den acht verschiedenen Kammern eingelagert werden, erzählt Thomas Steinhäußer hoch oben untern Dach und zeigt auf die mit Korn gefüllten Kammern. „Ganz schön warm hier oben“, stellen die Jungen fest, die sich getraut haben bis ganz nach oben zu steigen. 15 Meter hoch ist die Halle am First. Nach einer gesponserten Brotzeit kehrten die Jungen beladen mit jede Menge neuen Wissen in die Kita zurück und hatten viel Gesprächsstoff. (04.09.2013)