Kürbiswettbewerb – Prämierung

 

Einen grünen Daumen haben die Mädchen und Jungen der Kita „Christophorus“ in Issigau, die mit einem 19,7 Kilogramm schweren Kürbis den ersten Platz im Kürbiswettbewerb des Abfallzweckverbandes Hof sowie des Kompostringes Hof erreichten. Auf Platz zwei kam der Kindergarten Froschgrün aus Naila, deren Exemplar immerhin noch 13,15 Kilogramm auf die Waage brachte und der dritte auf dem „Siegertreppchen“ war die AWO-Kita „Lummerland“ aus Münchberg mit einem Kürbis von 10,15 Kilogramm. Alle drei Kindergärten erhielten als verdienten Lohn für ihr hegen, gießen und pflegen je einen gefüllten Kürbis mit Euro-Stücken. Für den Drittplatzierten, 100 Euro, dem Zweitplatzierten 150 Euro und dem Sieger sogar 200 Euro. Die Preisgelder teilten sich übrigens der Kompostring und der Abfallzweckverband.

Die Kleinen der Issigauer Kita bekamen zur Preisverleihung Besuch vom Abfallzweckverband mit Geschäftsführer Willi Fränkel, dem Vorsitzenden des Kompostringes Hof Manfred Penzel, dem  Sachgebietsleiter Hermann Knoblich und Mitarbeiterin Silke Popp-Köhler, die den Preis übergab. Die Issigauer Kinder haben das Monstrum von Kürbis in einen Kürbiskönig mit Krone verwandelt, die Lena-Sophie ausgeschnitten hatte. Von den kleineren Exemplaren hatten die Kleinen als Gemeinschaftswerk einen leckeren Kürbiskuchen gebacken, den die Gäste am herbstlich gedeckten Tisch bei einer Tasse Kaffee probierten. Das Lob viel einstimmig aus „Hm, lecker, bitte noch ein Stück“.

Doch bis der Gewinner prämiert werden konnte, hatten die Kita´s einiges zu tun. Bereits im Frühjahr erfolgte die Anmeldung zum Kürbiswettbewerb des AZV. Dann tourte Silke Popp-Köhler vom Abfallzweckverband (AZV) Hof durch Stadt und Landkreis Hof und verteilte die Kürbiskerne, Anzuchterde und Komposternte. Dann hieß es fleißig hegen und pflegen. 23 Kita´s aus Stadt und Landkreis Hof nahmen am Wettbewerb teil und alle erhielten dieselben Startbedingungen. Nun war Erntezeit und ein weiteres Mal besuchte der Silke Popp-Köhler unterstützt vom „echten“ Joe Cycle die verschiedenen Kita´s. Im Gepäck hatte sie eine transportable Waage und ein Wiegeprotokoll, in dem die genauen Gewichtsangaben eingetragen worden. In die Wertung kam nur das Gewicht des schwersten Kürbisses, auch wenn weitere Exemplare gewachsen waren.

Nicht alle Kindertagesstätten konnten sich über einen Ertrag freuen, wusste Silke Popp-Köhler. Nun steht noch die Prämierung für die nachhaltigste Aktion zum Thema „Kürbis und Kompost“ aus, die mit einem zusätzlichen ein Sonderreis im Wert von 200 Euro ausgelobt wird. „Die Dokumentationen in Schrift und Bild müssen bis zum 31. Oktober im Abfallzweckverband abgegeben werden“, erklärt die AZV-Mitarbeiterin, „denn nur dann kommen sie in die Wertung.“ Auch wer nicht gewonnen hat - davon geht die Welt auch nicht unter. Denn die Kinder hatten auf jeden Fall ihren Spaß und konnten „nebenher“ viel über den „Zauber Kompost“ lernen  – heute werden Apfelschalen und Gemüsereste auf den Kompost geworfen und einige Zeit später gibt es wertvolle Erde; viele Kleinstlebewesen tun dabei ihre Arbeit. Von ihren Erlebnissen rund um die Kürbiszucht berichteten die Kinder aufgeregt den Gästen. Bilder von den verschiedenen Aktion von der Auslieferung der Samen bis zur Kürbisernte und der Prämierung sind  unter www.azv-hof.de zu finden. (11.10.2013)