Kita erkundet Klinikum Naila

 

Gipsarme und selbstklebende blaue oder weiße Verbände brachten die 16 Mädchen und Jungen der Issigauer Kita „Christophorus“ nach dem Erkunden des Innenlebens vom Klinikum Naila mit nach Hause. Aber keine Panik – alles nur Attrappe. Die kleinen Entdecker starteten nach der Begrüßung durch die stellvertretende Pflegedienstleiterin Birgit König am Hubschrauberlandeplatz. Auch ohne Hubschrauber zeigten sich die Knirpse beeindruckt und nahmen gleich mal die Scheinwerfer für die Nachausleuchtung unter die Lupe.

Nach der Erklärung, dass die Patienten vom Hubschrauber mit einer Trage ins Klinikum der Grund- und Regelversorgung gelangen, gab es eine Stippvisite in der großen Wäscherei. Die „Bettenwaschmaschine“ bekam Bewunderung, aber auch Erheiterung. Große Augen gab es dann im Reich der Hausmeister, die ein wachsames Auge auf die große Heizungsanlage haben. „Sechs Stationen gibt es im Klinikum Naila“, erklärte Birgit König und zeigte auf die Lichtleiste im Flur, „und immer eine Nummer rot leuchtet, dann ruft ein Patient auf der entsprechenden Station nach einer Schwester.“

Auf der Entbindungsstation erfuhren die Kinder den Sinn der Händedesinfektion. Währen die einen beim Schnuppern der Hände Igitt riefen, fanden andere den „Duft“ gut. Ganz verzückt betrachteten die Knirpse das vier Tage alte Neugeborene namens Lydia. „Oh, ist die süß und so klein“, ertönte es gleich mehrfach. Ganz gescheit wussten aber einige, dass sie selbst auch mal so kleine waren.

Endstation und Highlight der Erkundung war die Notaufnahme. Die medizinischen Fachangestellten Andrea Ruppert und  Anja Schneider hatten die Ruhe weg und versorgten routiniert alle kleinen Patienten mit Verbänden. Genau schauten sie beim Anlegen des Gipsverbandes zu, das mit dem Anlegen eines Schlauchverbandes begann. Zur Polsterung kam Watte obenauf, dann Krepp und letztendlich der Gipsverband. Dann hieß es warten bis er fest war. Leon und Sebastian waren die Freiwilligen. Mit einem lauten Danke für die lehrreiche Führung und das praktische Erleben trollten sich die Kinder – es zog wieder Ruhe ein. (12.03.2014)