Bepflanzung des Hochbeetes

 

Im vergangenen Jahr die Premiere und heuer die erfolgreiche Fortführung beim „Lernen durch erleben“ und zwar mit der Bepflanzung des Hochbeetes im Garten der Einrichtung von der Edeka-Stiftung „Aus Liebe zum Nachwuchs – Gemüsebeete für Kids“. Im vergangenen Jahr bauten die Mädchen und Jungen der Kita „Christophorus“ gemeinsam mit dem Pädagogen Markus Birke von der Edeka-Stiftung ein modulares Hochbeet von knapp 2,5 Quadratmetern auf, füllten Muttererde ein und pflanzten sowie säten Gemüse, dass nach der Reife gleich vom Beet weg verzehrt oder später gemeinsam verarbeitet worden ist.

Tja, und dann war das Hochbeet wieder leer. Doch jetzt kamen Gabi Puttkammer und Angelika Fischer-Graf von Edeka-Stiftung mit Muttererde zum Auffüllen, einigen Pflanzen und Samen zur Wiederbepflanzung. Die Freude war groß. Die Eisheiligen sind vorbei, da kann es losgehen. Kohlrabi, Lollo-Rosso-Salat, Eissalat, Mangold, Rote Beete und je eine große Gurken- und Tomatenpflanze setzten die Kinder unter Hilfe oder zumindest Ratschlägen in die Erde. Vieles von dem Gemüse war der Rasselbande bekannt, lediglich der Mangold stellte einen „Außenseiter“ dar. Doch bevor das Werkeln startete, sangen alle gemeinsam das bekannte Kinderlied „Wollt ihr fleißige Handwerker sehen“ umgewandelt in „Gärtner“.

Damit erfuhren die kleinen „Gartenzwerge“ auch gleich die verschiedenen Arbeitsschritte zum Bepflanzen. Los´s ging es. Zuerst kam „Vitamine“ für die Pflanzen in die Erde, eine Schnur teilte das Beet ein und dann kam jedes Kind mindestens einmal mit Pflanzen dran. „Immer schön am Wurzelballen anfassen und einsetzen, damit nichts abreißt“, erklärt Gabi Puttkammer und achtet zugleich auf die richtige Umsetzung. Plötzlich ein Schrei. „Es krabbelt ein Regenwurm durchs Beet.“ Aber gleich beruhigten die Kinder und erzählten, dass Regenwürmer nützliche Tierchen sind, die die Erde auflockern. Tja, die kleinen Gartler haben sich vom Vorjahr so einiges gemerkt und das ist ja auch Sinn und Ziel der Aktion.

Die Kinder lernen nicht nur, woher das Gemüse kommt. Mit der Verantwortung für die Beete und das Gedeihen der Pflanzen wächst auch die Wahrnehmung für die Wertigkeit von Lebensmitteln. Sie erfahren zudem, wie gut Gemüse und Salat schmecken und werden so erlebnisorientiert und mit viel Spaß an gesunde Ernährung herangeführt. Es ist fast wie eine kleine Show, kurzweilig, informativ und lehrreich und alle Kinder sind gebannt dabei. Von den beiden Damen gibt es nebenher für die Erzieherinnen Tipps und sogar Rezeptideen für das spätere Verwerten. Den krönenden Abschluss der Arbeitsaktion bildete das Angießen der Pflänzchen und der Samenreihe.

Arbeit macht natürlich Hunger und die Patin des Hochbeetes Hannelore Pensel vom Edeka-Markt in Bad Steben hatte einiges an Gemüse von Kohlrabi über Gurken bis hin zu Tomaten und Karotten mitgeschickt, die man gemeinsam im Garten verspeiste. Mit den Hinweisen auf eine sorgfältige Pflege, regelmäßiges Gießen und Obacht auf Schnecken verabschiedeten sich die Mitarbeiter der Edeka-Stiftung. (21.05.2014)