Besuch des Wiedeturms

 

„Warum in die Ferne schweifen,  sieh, das Gute liegt so nah.“ Das dachten sich auch die Mädchen und Buben der Schulkinderbetreuung der Issigauer Kita „Christophorus“, die im Rahmen des Ferienprogramms den Wiedeturm bestiegen. Doch zuvor pilgerten sie auf Schusters Rappen dorthin vorbei am Dammwildgehege. Hier gab es einen kurzen Stopp. Die Kinder fütterten die zutraulichen Tiere mit altbackenen Semmeln. Insbesondere der sechsjährige Sika-Hirsch aus der eigenen Zucht mit Namen „Hanserl“ war besonders zutraulich, ließ sich graulen, fraß genüsslich aus der Hand der Kinder. Weiter ging es. Die am Wegrand wachsenden „Schwamma“ fanden Beachtung und mancher kannte sich gut aus, so dass es ganz nebenbei eine kleine Pilzkunde gab.

Am Wiedeturm angekommen, erfolgte erst einmal eine Stärkung und dann der Aufstieg. Immer zwei Kinder erklommen mit Kinderpflegerin Regina Friedeck die 75 Stufen und genossen die Sicht „über Land“ und entdeckten Issigau nebst der Papierfabrik Rosenthal auf der anderen Seite der Plattform. 18,55 Meter hoch misst der Turm bis zu Spitze, erbaut 1903. Die Kinder zeigten sich interessiert und lasen an der Informationstafel die Daten und Zahlen zum Turm. Auch das Tollen und Toben kam nicht zu kurz. Das Areal bot dazu ausreichend Gelegenheit mit dem Sammeln von Eicheln und Bucheckern und den Kreieren von „Landschaften“ mit Moos und Steinen. Nach der Verschnaufpause erklommen die Kinder die 75 Stufen und genossen den Blick in die Landschaft. (08.09.2014)