Besuch der Apfelpresse

 

Das war ein spannender Aktionsnachmittag für die Kinder der Issigauer Kita „Christophorus“, die das Pressen „ihres“ Apfelsaftes beim Lichtenberger Obst- und Gartenbauverein live erlebten. Die mitgebrachten Äpfel kamen in eine Schüttung und diese häckselte die Äpfel. Manche naschten davon und Helmut Welte zeigte wie aus diesem „Mus“ der Saft heraustropfte. Dann erfolgte die Umfüllung in Presstücher und den Bau eines Turmes, um die hydraulische Presse mit 200 Bar in Betrieb zu nehmen. Diese presste den Saft aus den Äpfeln und heraus kamen fast trockene Apfelplatten. Der Fachmann sagt Trester dazu. „Dieser wird von den Jägern abgeholt, die im Winter das Wild damit füttern“, erklärt Helmut Welte den Kindern.

Beim genaueren Hinsehen entdeckten die Kinder, dass der Saft aufgefangen und durch eine Leitung in einen großen Behälter gelangt. Nach der Erhitzung folgte die Abfüllung in Fünf-Liter-Beutel. „Das wird gemacht, damit sich der Apfelsaft lange hält. Ohne Erhitzen würde er vergären und schneller verderben. Wenn ihr den Saftbehälter beim Ausgießen immer schön schräg haltet, kommt keine Luft an den Saft und man kann ihn nach Anbruch bis zu zwei Monaten aufbewahren.“ Natürlich gab es auch eine Kostprobe – vom kalten Apfelsaft, der allen mundete.

Die Apfelsaftbeutel nahmen die Kinder mit in die Kita und hier gibt es jetzt von Zeit zu Zeit leckeren Apfelsaft. Aufmerksam beobachteten die Kinder das Werkeln von Helmut Welte und Helga Lamprecht, die zum Pressteam des Vereins gehören und sich auch die Zeit nahmen, den Kindern die Arbeitsschritte zu erklären und Fragen zu beantworten. (15.10.2014)