OGBV in der Kita

 

Wer wird wohl die größte Sonnenblume ernten können? Das ist eine Frage, die sich erst im Herbst beantworten lässt. Jetzt haben die Kinder dafür erst einmal die Voraussetzungen geschaffen, um überhaupt diese Zier- und Nutzpflanze gedeihen zu lassen. Der Issigauer Obst- und Gartenbauverein mit Vorsitzender Ute Spengler-Jansen, Stellvertreter Karl-Heinz Bischoff und Peter Meinlschmidt besuchten die Mädchen und Jungen und hatten im Gepäck, Erde, Sonnenblumensamen, biologisch abbaubare Pflanztöpfchen und Pflanzstecker. „Den Pflanzenstecker könnt ihr dann mit bemalen und mit euren Namen versehen“, erzählte Ute Spengler-Jansen, „und nach dann im Garten neben die Pflanze stecken, dann kann jeder seine Sonnenblume beobachten.“

Aufmerksam hörten die Nachwuchsgärtner den Ausführungen zu. Sie erfuhren, dass die Seefahrer die Sonnenblume vor langer Zeit aus Südamerika mitbrachten, dass sich die Blüte und Blätter der Sonnenblume zur Sonne ausrichten und, dass die Sonnenblume nicht nur Zier-, sondern auch Nutzpflanze ist. Mika wusste, dass die reifen Sonnenblumenkerne von den Vögeln gefressen werden. Aber auch die Menschen essen Sonnenblumenkerne und schließlich gibt es auch noch das Sonnenblumenöl. Jedes Kind pflanzte dann einen Samen der Sorte „Henry Wilde“ in ein Pflanztöpfchen, natürlich mit Namen versehen, denn im Herbst bei der Obst-, Gemüse- und Blumenschau des Vereins sollen die größten Blumen dann prämiert werden. „Die Sonnenblume dieser Sorte kann maximal 2,50 Meter groß werden“, erzählte die Vorsitzende, „es gibt aber auch Sorten, die werden sogar 4,80 Meter groß.“

Mit Feuereifer gingen die Kleinen zu Werke, Erde rein, Sonnenblumensamen hinein, Erde drauf und zum Abschluss noch angießen. „Nach den Eisheiligen Anfang Mai kommen wir dann wieder und pflanzen mit euch gemeinsam die Pflanzen dann raus in den Garten“, versichert Ute Spengler-Jansen und die beiden Männer nicken bestätigend, „und dabei inspizieren wir auch unser gemeinsam gebautes und befülltes Insektenhotel, schauen ob Insekten darin überwintert haben.“ Mit einem lauten „Danke schön“ und einem Stein mit lauter Schnecken aus Fimo-Knete, aber mit echten Schneckenhäusern, verabschiedeten die Kinder ihre Gäste bis zur großen Pflanzaktion. (04.03.2015)