Vom Schaf zur Wolle fürs Stricken

 

Es sieht so einfach aus, wenn Christa Bußler das Flügelspinnrad laufen lässt. Die Kinder schauen mit großen Augen auf das surrende Rad. Die Helmbrechtserin indes muss gar nicht mehr hinschauen und unterhält sich mit den Kindern, erklärt und beantwortet die wissbegierigen Fragen, während der Faden unaufhörlich durch ihre Finger auf die Spule läuft. Auch der Wechsel der Farben stellt kein Problem dar und den Kindern macht es Spaß, die farbige Wolle aus dem Huckelkorb zu reichen. Auch ein Knäuelwickler kommt zum Einsatz und die Kinder sehen staunend wie aus den Wollfaden ein buntes Knäuel wird. Christa Bußler versichert, dass Spinnen sie beruhigt und genau diesen Eindruck vermittelt sie.

Die Schuhe hat sie abgestreift und strumpfig lässt sie in aller Gemütsruhe das Spinnrad surren, während die Kinder immer näher rücken, um nur nichts zu verpassen. Dreckige Schafwolle, gewaschene Schafwolle über farbige Wolle bis hin zum Wollknäuel aus denen dann Pullover oder Mützen gestrickt werden, erlebten die Mädchen und Buben der Issigauer Kita „Christophorus“. Ganz nebenher lernten die Kinder auch noch verschiedene Wollsorten kennen. Die Helmbrechtserin Christa Bußler (links) ließ das Spinnrad surren und erklärte den Mädchen und Buben das Prozedere von der Schafschur bis zur Wolle zum Stricken. (18.03.2015)