Familiengottesdienst

 

Vor 2000 Jahren hüteten die Hirten Simon, David und Jakob die Schafe von Abdon, der die Hirten mit den Tieren hinaus auf die Weide schickte. Ein Lamm verschwand und Abdon war verärgert, schickte die Hirtenjungen das Tier suchen. Von Jakob erhielten Simon und David vier Lichter, die ihnen den Weg leuchten sollten. Drei Lichter verschenkten sie unterwegs an Menschen, die ihnen begegneten und an einen Wolf. Mit nur noch einem Licht finden sie das Lamm im Stall an der Krippe mit dem Jesuskind, dem sie das letzte Licht schenken. Nur noch schwach glühte die Flamme, doch wie von unsichtbarer Hand wurde diese neu entzündet, das Licht flammte auf und breitete sich im Raum aus. Die Mädchen und Buben spielten die Geschichte im Altarraum der Issigauer Simon-Judas-Kirche im Rahmen des Familiengottesdienstes zugleich die Adventsfeier der Kita Christophorus. Sie trugen dann, an der Osterkerze entzündet, das Licht in die Familien. Pfarrer Herbert Klug unterstrich, dass Weihnachten als das schönste Fest des Jahres leer bleibt, wenn man Jesus nicht findet und nicht an Menschen denkt, die es weniger gut haben. „Die Kinder tragen das Licht weiter, das sagen soll – Gott hat euch lieb, Groß und Klein.“ (11.12.2016)